Als er nach zwei Monaten Reise sein kleines Dorf erreichte, dachte er:“ Bin ich etwa im falschen Dorf gelandet? Überall standen Fruchtbäume, klare Seen säumten einladend den Wegrand, Blumen blühten und alle Häuser waren sehr schmuck und hübsch dekoriert. An dem Platz, an dem zuvor seine schäbige, alte Hütte gestanden hatte, prunkte nun ein prächtiger, roter Marmorpalast, noch erstaunlicher als all die Paläste, die er in Dvaraka gesehen hatte. Seine Frau hätte er beinahe nicht wieder erkannt, so hübsch war sie gekleidet. Sie sah auch nicht mehr schwach und krank aus. Da stand sie vor der Haustüre und sah aus wie eine Königin, dabei lächelte sie genauso schön, wie sie es immer schon getan hatte und rief die Kinder, um den Vater willkommen zu heißen.

Sudam verstand sofort, dass Gopal hinter all dem stecken musste. „ Wie unglaublich das ist, er hat uns so viel gegeben und dabei habe ich ihn um überhaupt nichts gebeten! Ich habe ihm nur einen kleinen Beutel mit Bruchreis geschenkt...“