Ein Fährmann brachte Sudam zu den Toren der Stadt. Der arme Brahmane konnte nicht glauben, was er da sah. Schon von außen betrachtet war die Stadt unglaublich schön. Sudam begann, die Stufen aus weißem Marmor zu erklimmen. Jeder dem er begegnete, grüsste ihn freundlich. Anschließend wanderte er durch die Gärten der Stadt, die reich verziert waren mit allen Arten von blühenden Blumen. Zahlreiche Springbrunnen erfrischten die Luft mit dem kühlenden Duft von Rosenwasser. Schließlich erreichte er das Zentrum der Statt. Die Türme des Palastes leuchteten golden im Sonnenlicht. Es war hier so anders als in dem einfachen und armen kleinen Dörfchen, aus dem er selber kam. Sudam dachte bei sich:“ Wird sich Gopal wohl immer noch an mich erinnern? Vielleicht hat er jetzt tausende von neuen Freunden, Königinnen, Söhnen und Dienern…….ich habe ihn nicht vergessen, ich hoffe, er erinnert sich immer noch an mich…“ |